Auf jeder Veranstaltung, auf der E-Autos präsentiert werden oder im Mittelpunkt stehen, kommt dieses Thema immer wieder auf. Wer schon ein E-Auto gefahren ist, weiß um die Gefahr Bescheid. Erlebe ich doch selber immer wieder, dass in der Stadt, Wohngebieten und verkehrsberuhigten Zonen ein E-Auto nicht wahrgenommen wird. Rollt man in kleinen Straßen oder während einer E-Auto-Rallye im Parc Fermé auf die Startposition oder auf der Strecke bzw. Zieleinfahrt heran, so springen einem die Fußgänger oftmals vor das Auto. Erstmalig habe ich das auf der Silvretta E-Auto-Rallye mit dem Honda FCX Clarity erlebt, mein Co-Pilot Alex hatte mich glücklicherweise vorher darauf hingewiesen. Die Hupe ist dann das einzige Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen, ist aber nicht der Königsweg, da Hupen in geschlossenen Ortschaften nicht erlaubt ist.
Was könnte die Lösung sein, damit man als E-Auto-Fahrer in seinem leisen Fahrzeug wahrgenommen wird und die Leute nicht kamikazemäßig vor das Fahrzeug laufen?
Ein Soundsystem! Aber jetzt nicht unbedingt der Raumschiff-Enterprise-Sound für den Tesla oder eine Synthesizer-Melodie der Simpsons für den smart electric drive. Blogging Tom aus der Schweiz hat sich auch schon mal Gedanken darüber gemacht (lest bitte auch die Kommentare).
Meiner Meinung nach sollten Fachleute (Ton-Ingenieure, Sound-Spezialisten) einen guten “Wahrnehmungs-Sound” entwickeln, der aber nicht immer aktiviert ist. Wenn ich in Zonen fahre, in denen Fußgänger und auch Radfahrer das Straßenverkehrsbild bevölkern, dann aktiviere ich diesen Sound, der aber kein Piepen sein sollte, sondern so ähnlich von der Empfindung einem Benziner entsprechen sollte. Damit sich keiner “umgewöhnen” muss.
Für den Anwendungsfall Nachtschichtarbeiter, Frühaufsteher wie Bäcker, Spätheimkehrer wie Partypeople oder andere Berufs- und Freizeitgruppen kann der Sound — bei entsprechender aufmerksamer Fahrweise — deaktiviert bleiben. Der schlafende Nachbar wird es danken!
Inspiriert, diesen Blogartikel (der schon lange gedanklich in meiner Pipeline liegt) endlich zu schreiben, hat mich übrigens Stülpner mit Grüne Autos sind schön leise – zu leise, viele Grüße an Dich!
Autor:
Nicole Y. Männl Datum:
1. September 2010 Thema:E-Auto Kommentare lesen + schreiben: zu den 6 Kommentaren
Die Probefahrt mit einem smart Brabus ist ja mal etwas anderes. Schon rein optisch, der erste Eindruck zeigt, dass Brabus am smart Hand angelegt hat, sind es doch die Details und vor allen Dingen die Ausstattung, die das kleine Ding zum Luxus-Stadtcruiser avancieren lassen. Zugegebenermaßen bin ich noch keinen “normalen” smart gefahren — außer dem smart electric drive, aber der ist ja auch außergewöhnlich. Es würde mir wahrscheinlich auch ein bisschen Power fehlen, wenn man von der Edition “BRABUS Xclusive, 75 kW (102 PS) Turbomotor mit sportlicher Getriebeabstimmung und Sportfahrwerk mit 10 mm Tieferlegung” umsteigen würde.
Daher habe ich mal schnell geschaut, was Brabus noch als I-Tüpfelchen im Vergleich zur Serienausstattung zu bieten hat:
Instrumententafel und Türinnenverkleidung in Lederoptik
Klimaanlage mit automatischer Temperaturregelung (inkl. Staub-, Pollenfilter)
Ledersitze mit serienmäßig Sitzheizung und Head-/Thorax-Seitenairbags, Ziernähte in Silber, BRABUS Logo in Kopfstütze geprägt
Schaltknauf in Leder/Aluminium
Handbremshebel in Aluminium
Sportpedale in Edelstahl mit Gumminoppen
BRABUS 3-Speichen- Ledersportlenkrad mit Lenkradschaltung
Logo an Front, Heck und Tankdeckel, Xclusive Logo im Spiegeldreieck
BRABUS „Monoblock VII“-Leichtmetallräder (R50) 40,6 cm/43,2 cm (16″/17″) mit Bereifung vorn: 175/50 R 16; hinten: 225/35 R 17
Frontspoiler mit vergrößerten Lufteinlässen und markante Seitenschweller in bodypanel Farbe
Frontscheinwerfer, titanfarben hinterlegt
BRABUS Sportauspuffanlage mit spezieller Heckschürze
Das alles habe ich im Video nicht explizit erwähnt, daher hier extra aufgeführt. Und die Führung bei Brabus war ja auch erst nach dem Videodreh, so dass ich einiges erst “gelernt” habe. So bin ich im positiven Sinne ziemlich “unbedarft” an den smart und die Probefahrt herangegangen. Und unbeschwert — naja, nicht ganz, denn die Kofferraumklappe habe ich schon “beschwert”, siehe Foto oben links.
Wir (Robert Basic und ich) sind auf eine schöne Aussichtsplattform “Tetraeder” von Essen nach Bottrop gefahren und haben einfach mal spontan die Video-Flip gezückt und losgelegt. Wir haben dabei jede Menge Staub aufgewirbelt — und das meine ich im wortwörtlichen Sinne. Doch seht selbst, was wir für einen Spaß hatten:
Probefahrt im Rahmen des smart Markenworkshops. Robert Basic filmt und kommentiert, während Nicole Y. Männl den smart Brabus kurz zeigt und später rasante Kurven auf Schotter fährt.
Der Wendekreis ist klein (8,75m), das Fahrzeug tiefer gelegt, breite Puschen, kurzer Radstand, soweit alles okay. Das einzige, woran ich mich gewöhnen müsste, ist die “softouch”, das automatische Schaltprogramm, umschaltbar auf softip. Alte smart-Hasen wissen, was ich meine. Ich musste also mal wieder meinen ganz sanften Frauengasfuß einsetzen, denn auf “harte Anspielungen” des Gaspedals zickt der Kleine ein bisschen mehr, als ich mir das vorgestellt habe. Am späten Nachmittag jedoch — versicherte mir auch mein durchgerüttelter Beifahrer Robert — hatte ich es voll drauf und hätte ein Zertifikat für zügiges und harmonisches Fahren bekommen.
In welchem Rahmen fand das denn statt? Wir Blogger/innen waren eingeladen worden, nämlich zum
smart Markenworkshop in Essen
Die Location war sehr fein ausgesucht — die Zeche Zollverein. Ausnahmsweise sind wir mal mit der Bahn hin gefahren, konnten wir doch dann auch den Shuttle-Service, einen Mercedes R-Klasse genießen, mit einem netten Fahrer am Steuer. Überhaupt “nett” ist das Stichwort. Aber nicht dieses “nett” was eine Schwester hat, Ihr wisst schon.
Mir hat die gesamte Veranstaltung sehr gut gefallen, mit nur wenigen Ausnahmen war alles fast perfekt arrangiert. Sehr gut war die Möglichkeit die verschiedenen smart Modelle Probefahren zu können. Sogar der electric drive war mit einigen Fahrzeugen vertreten!
Feedback und Verbesserungsvorschläge hat smart von uns bekommen, es waren wirklich nur Kleinigkeiten wie ein Zettel mit W-LAN, den smart uns hätte geben können. Die Journalisten fragen immer direkt danach, hörten wir. Tja, sage ich, die Blogger sind da etwas zurückhaltender und warten gern ab, bis ihnen etwas angeboten wird. Also sogar W-LAN hätten wir gehabt, wenn wir gefragt hätten. Haben wir aber nicht. Naja, man ist seit den smart-Phones (Achtung, smart und smart sowie smart sein ist ein Unterschied!) sowieso online mit twitter und Facebook in den jeweiligen Apps. Zum Foto /Video hochladen auf (Social Network) Plattformen z. B. halte ich es für dringend notwendig.
Ok, Learning: immer fragen, denn davon ist smart auch ausgegangen, dass wir alles frank und frei äußern, was wir möchten.
Die Firmenhistorie war zwar hübsch anzuhören, smart (Nicole) hat es auch toll präsentiert, aber die Zeit lief uns ein bisschen weg. Daher war mein Vorschlag:
sich mehr auf Aktuelles, Technisches zu fokussieren, vor allen Dingen, wenn auch noch hochkarätige Experten wie Bodo Buschmann (Chef Brabus) und smart Mitarbeiter aus allen möglichen Bereichen dabei sind, denen wir “die Blogger” Löcher in die Bäuche fragen wollen und eben auch dürfen und sollen.
Nachdem wir also etwas “gelernt” hatten, Probefahrten absolviert haben, haben wir smart richtig ordentlich Feedback geben können. Thematisch und in Gruppen sortiert, konnten wir alles sagen, Positives und Verbesserungsvorschläge sowie Kritik, es war immer ein offenes Ohr von allen smart-ies da, Aussagen wurden gierig aufgesogen und ich denke, auch mittlerweile schon generalstabsmäßig in neue Konzepte eingebaut.
Ich bin gespannt auf die nächsten Veranstaltungen und Social Media Aktivitäten von smart!
Wer nicht genug bekommen kann, liest in den Blogbeiträgen der “smart Markenworkshop-Teilnehmer-Kollegen” einfach weiter:
Wie ihr seht, bin ich ein bisschen spät dran mit meinem Bericht, aber besser spät als nie!
Und so kann ich auch die ganzen Blogs verlinken, es hat alles seine Vorteile. Viele Grüße an alle Teilnehmer, die jetzt den Trackback/Pingback bekommen!
Autor:
Nicole Y. Männl Datum:
30. August 2010 Thema:Auto Kommentare lesen + schreiben: zu den 3 Kommentaren
Kein Testbericht, keine Probefahrt ist Basis dieser Aussage, es geht nicht darum, wer schneller von Null auf Hundert ist, wer weniger oder mehr verbraucht, wer die bessere Ausstattung hat, wie die Kurvenlage oder das Handling sind. Übertragbar ist das jedoch schon, wenn man das Kommunikationsverhalten von Automarken beobachtet.
Zurückgeschaut: Anfang dieses Monats hatte ich bei Porsche angefragt, ob ich einen Zugang zu den Presseinformationen bekommen könnte. Per Formular, das kein Frei-Textfeld enthielt, wo ich hätte begründen können, warum ich einen Zugang bekommen möchte. Ein Textbaustein war die Antwort, in dem ich gebeten wurde, meine Presseausweis-Nummer anzugeben. Ich hatte aber in den Textfeldern hineingeschrieben, dass ich ein Blog betreibe, selbstverständlich mit Nennung der URL. Die bearbeitende Person bei Porsche hätte man also ganz einfach nachschauen können. Es kann ja nicht jeder bei einer großen Autozeitschrift arbeiten, wenn er über Autos schreiben möchte. Und Blogger schreiben auch über Autos. Ich lasse das mal so stehen, zur weiteren persönlichen Interpretation.
Fazit Porsche: ich warte schon länger auf eine Antwort, ob der Zugang nun genehmigt wird. Selbstverständlich habe ich in einer ausführlichen E-Mail geschrieben und begründet, warum ich den Zugang haben möchte.
Robert Basic hat das Thema mittlerweile auch aufgegriffen und berichtet in drei Artikeln darüber, die fleißigst kommentiert werden:
Im letzten Artikel habe ich zugestimmt, dass er auch meinen Namen nennen kann, denn die meisten Blogger, die mit ihm im Kontakt stehen und ihm Informationen hinsichtlich der Verweigerung eines Pressezugangs berichteten, wollten nicht mit Namen genannt werden. Warum eigentlich nicht? Angst vor einer Beurteilung oder dusseligen Kommentaren, weil man kein perfektes Automagazin betreibt? Bei mir Fehlanzeige, das kümmert mich nicht, ich habe Spaß am Bloggen über Autos, habe das auch schon in Teilen monetarisieren können und möchte in Zukunft noch mehr in dieser Richtung schreiben und tun, da ich von Kindheit an autoverrückt bin. Endlich kann ich meine Passion ausleben!
Zurück zu Porsche und VW, nun kommt VW an die Reihe:
VW hat mich heute überrascht — positiv. Wobei ehrlich gesagt, zuerst — bevor ich in Kontakt kam — eher negativ, denn bei dem Formular für den Zugang zum Pressebereich ist die Presseausweis-Nummer ein Pflichtfeld. Das Formular ist also, wenn man es ordnungsgemäß ausfüllen möchte, nicht für Blogger geeignet. Nun habe ich nicht eine auf der Website angegebene E-Mail-Adresse benutzt, um Kontakt aufzunehmen, sondern über einen Twitter-Kontakt (weiß jetzt nicht, ob er genannt werden möchte) 2 Ansprechpartner genannt bekommen, die sich für die Kommunikation verantwortlich zeigen.
Heute — nach genau vier Stunden (!) — bekam ich eine Antwort von einem der beiden Ansprechpartner (möchte er genannt werden?) und mir wurde freundlich geantwortet, dass ich “natürlich und sehr gerne einen Zugang zu den Media Services” bekomme, ich bräuchte lediglich meine Kontaktdaten ergänzen und bekäme einen Zugang mit Usernamen und Passwort.
Hat VW schon so schnell gelernt (von Porsche oder anderen?) oder sind die Ansprechpartner offener gegenüber der Bloggerszene und dem Internet / Social Web und haben es verstanden, dass sowieso über sie geschrieben wird?
Auf jeden Fall: Danke an VW, die gezeigt haben, dass Kommunikation auch anders geht — schnell und unkompliziert, nah am Interessenten, welche Intention auch immer er hat. Wenn jetzt noch das Formular ein Zusatzfeld erhält, damit Blogger sich auch ohne das Pflichtfeld registrieren können, dann wäre ich sogar hochzufrieden, werde dieses nochmal als Feedback in einer nächsten Mail hineinschreiben.
Hoffe, meine Zugangsdaten kommen bald!
Update:
Soeben (26.08.2010, 17:35 Uhr) ist der Presse-Zugang von Porsche eingetroffen! Herzlichen Dank
2. Update:
Ansprechpartner bei VW ist Herr Michael Brendel (Konzernkommunikation, Sprecher Vertrieb, Sprecher Finanzen), der mir per E-Mail (nach Lesen dieses Blogbeitrags) ausdrücklich erlaubte, seinen Namen nennen zu dürfen. Schöne Grüße, schickt mir dann eine der Damen/Herren aus dem CC der E-Mail die Login-Daten?
3. Update:
Um 10:40 Uhr habe ich meinen Zugang von VW bekommen. Reaktionszeit: innerhalb 24 Stunden (23:41h, um genau zu sein). Herzlichen Dank, VW hat das Reaktions- und Kommunikations-Race eindeutig mit Vorsprung gewonnen.
Autor:
Nicole Y. Männl Datum:
26. August 2010 Thema:Auto Kommentare lesen + schreiben: zu den 4 Kommentaren
Die Sommerpause ist vorbei, es geht natürlich weiter mit dem WebMontag Hannover. Gefreut haben mich die Rückfragen — zumeist auf Twitter — wann denn der nächste WebMontag stattfinden wird. Zeigt es doch ein großes Interesse an unserem Format, welches eine wunderbare Mischung aus Networking und Wissensaustausch bis Meinungsäußerung und Darstellung unterschiedlicher Sichtweisen darstellt.
Bedanken möchte ich mich (auch immer gern wiederholt) bei Herrn Rüter (Chef der Georgenterrassen), der uns maßgeblich beim WebMontag unterstützt, indem er uns immer wieder gern willkommen heißt. Küche und Bar sind für uns geöffnet, ich freue mich schon auf mein Roastbeef mit Bratkartoffeln (die Bedienung fragt schon nicht mehr, WAS ich essen möchte, sondern ob ich es wieder bestellen möchte).
Was brauchen wir noch
für den WebMontag?
Beamer – bringt Kai (der @Webarchitekt) mit
Leute, die viele Fotos machen
Videoaufzeichnung (Streaming ist leider schwierig)
und das wichtigste: Vorträge / Sessions
Ich wünsche mir unterschiedliche Themen, vielleicht was aktuelles in Richtung Facebook/Places (LBS), ein bisschen Technik, noch was Mobiles, Vorstellung von Lieblings-Apps oder PR-/Marketing-Themen, Themen über Texte, Grafik, Webdesign, alles was Euch einfällt, womit Ihr Euch beschäftigt und wo Ihr etwas zeigen möchtet und / oder den Austausch sucht.
Für Fragen aller Art zu Sessions, Themen etc., was den WebMontag betrifft, stehe ich Euch gern zur Verfügung. Wenn Ihr über den WebMontag Hannover twittern wollt, der Hashtag lautet: #webmH
Die Vorschlagsliste ist eröffnet, Tobias und ich freuen uns auf Euch:
“Who to follow” finden wir seit Freitag, 30.06. auf der Website twitter.com, in der rechten Sidebar (nach Login, versteht sich). Twitter beschreibt die neue Funktion: Der Algorithmus dieses Features schlägt Personen vor, denen du noch nicht followst, die du interessant finden könntest. Der Vorschlag basiert auf verschiedenen Faktoren, der einbezieht, wem du followst und wiederum den Leuten, die deinen Followings followen. Okay, das war jetzt nicht so ganz deutlich von Twitter ausgedrückt, aber Twitter guckt eben, wer für mich spannend sein könnte, verrät seinen genauen Analysepfad hingegen nicht in dieser Beschreibung.
Dann erklärt Twitter weiterhin: “wenn du diese Person nicht mehr vorgeschlagen bekommen möchtest, dann klicke “hide”, also das kleine graue Kreuz hinter dem Vorschlag.
Mir gefällt das Feature sehr gut, es ist unaufdringlich, stört nicht, im Gegenteil, zeigt es mir manchmal sogar äußerst hilfreiche Vorschläge an. Gerade habe ich eine sehr liebe Frau entdeckt, bei der ich auf Buzz mitlese, wir bei XING verdrahtet sind und ich völlig “vergessen” habe, ihr auf Twitter zu followen. Ne, Eveline?
Es gibt auch Gegenstimmen, Meinungen, Aussagen, denen “Who to follow” gar nicht gefällt, die sogar fordern, Twitter möge dieses Feature wieder abschalten. Kann ich nicht so ganz nachvollziehen, wenn ihr meine Meinung hören wollt. Wenn, dann wäre eine Forderung sinnvoll, dass man diese Funktion in den Einstellungen konfigurierbar machen sollte. Wenn etwas nicht gefällt, kann ich verstehen, dass man dagegen ist, aber mir gefällt es beispielsweise gut und ich merke auch, dass mein Zuwachs an Followern wieder merkbar wird. Was eine ganze Zeit fast schon stagnierte bzw. das Wachstum sehr langsam verlief. Es gibt für die Meckerer aber auch schon eine Scripting-Lösung, beschrieben haben das mehrere Blogs, darunter Text&Blog und Thomas Pfeifer hat ein Browserscript parat.
Also muss Twitter es auch nicht unbedingt wieder abschalten, wenn die affinen Leute sich einfach das Script installieren können?!
Für neue Twitter-Benutzer, wenn sie denn schon ein paar Followings haben, finde ich es sinnvoll, denn so werden sie dazu “gebracht” Twitter auch weiterhin interessant zu finden. Nur vernetzte Twitterer bleiben auch bei Twitter und nutzen es entsprechend.
Wir erinnern uns: Twitter hatte damals (Datum habe ich jetzt nicht parat) “abgestellt”, dass man die Antworten (Replies) von Followings sieht, wenn sie jemandem antworten, dem man nicht followed. Für mich war das ein herber Verlust, denn um mehr interessante Followings zu finden, habe ich oft und gern geschaut, wer mit wem kommuniziert. Das gibt uns Twitter jetzt ein stückweit wieder zurück, so mein Empfinden.
Unterschied zu Facebook-Empfehlungen
Der Unterschied ist klar und schnell herausgestellt:
da ich bei Facebook die Freundschaft bestätigen muss, gibt keine einseitige Interessensbekundung bzw. ein Abonnement zum Lesen wie bei Twitter. Aber auch Facebook schlägt uns schon lange in der rechten Sidebar vor, mit wem wir uns verknüpfen könnten. Es wundert mich, dass hier noch kein Aufschrei in dieser Richtung wie jetzt bei “Who to follow” gehört wurde (meine Wahrnehmung). Kann es sein, dass Facebook sowieso schon so “vollgepackt” ist, dass man sich nicht weiter daran stört? Sind die Empfehlungen so sinnvoll, dass man sie gern annimmt?
Dazu kann ich nur sagen, dass mir auch schon sehr merkwürdige Vorschläge unterbreitet wurden, auf deren Inhalt ich jetzt nicht näher eingehen möchte, von anderen habe ich auch mal das “Stichwort Ex” gehört … kommt also immer darauf an — gucke ich jetzt mal vielsagend in die Runde.
Gerade eben habe ich noch den Basic Thinking Beitrag gelesen (extra nicht vorher, wollte erstmal selber meine Meinung dazu schreiben und kundtun) und freue mich, dass wir relativ konform in der Meinung sind. Auch, was die Irrelevanz betrifft, wobei ich meine, dass man Dinge auch ausblenden können muss, die einen nicht interessieren.
Geschmunzelt habe ich beim Kommentar Nr. 6 von Paul:
“war den Namensgebern eigentlich klar, dass es abgekürzt “WTF-Feature” heißt?”
Es ist faszinierend, es passiert immer wieder. Keiner weiß genau warum, ich habe es schon öfter gelesen und mich mit anderen Namensschwestern ausgetauscht:
heißt Du Nicole, wirst Du Yvonne gerufen. Und umgekehrt genau so.
In einem Namensforum tauschen sich die Yvonnes darüber aus, dass sie oft Nicole genannt werden. In den Kommentaren liest man die Diskussion, bisschen herunterscrollen (naja, zu manchen Beiträgen kann man auch nur lächelnd den Kopf schütteln, einfach drüber hinweg lesen).
Sehr schön fand ich die Erklärung der Ergotherapeutin, die sagte, dass die beiden Namen wohl auf einer Hirnwindung liegen und deshalb so häufig verwechselt werden. Scheint wirklich so ähnlich deutbar zu sein. Obwohl die Namen sich noch nicht mal aufeinander reimen, an sich nur das O fast in der Mitte und das E am Schluss des Wortes (unhörbar dazu) eine minimale Ähnlichkeit aufweisen, der unbewusste (!) assoziative Gedanke so nah scheint.
Wen’s interessiert, weitere Foren, wo darüber diskutiert wird: Namensportal und noch ein Vornamensforum. Als ich dann weiter klickte und suchte, fiel mir auf, dass noch mehr “Nameverwechsling” vorkommt. Es ist als also gar nicht so etwas besonderes, es passiert, obwohl man es gar nicht möchte, ist also nichts “Schlimmes”. Vielmehr interessant, dass das Gehirn auch bei anderen Namen dieselben Streiche spielt. Denn schließlich spricht man ja nicht absichtlich einen falschen Namen aus! Und nochmal deutlich: alle (und das sind schon ein paar), die mich mal falsch angesprochen haben: ich verstehe es besser, als Ihr glaubt. Null Problem!
In einem Familienforum urbia — da halte ich mich normalerweise eher weniger auf, also thematisch gesehen — las ich das erste Mal von einer Sven / Jens Schwäche. Spannend!
Die Namen, die verwechslungsgefährdet sind, hier mal als Liste:
Nicole / Yvonne
Nadine / Nicole
Sven / Jens
Carsten / Volker
Thorsten /Lars
Andreas / Thorsten
Michaela / Manuela (da finde ich es noch am ähnlichsten!)
Melanie / Marion
Birgit / Brigitte
Karl / Franz
Ines / Iris (sehr ähnlich!)
Florian / Fabian
Georg / Gregor
Roland / Ronald
Simone / Susanne
Lukas / Kevin
Lena/Lara/Laura/Leah
Katrin / Kerstin / Katja
Wolfgang / Manfred
und so weiter und sofort, wer hat noch mehr … ?
Vielleicht ist ja mein Twitternick @enypsilon quasi meine unbewusste synaptische Reaktion gewesen, diese Verwechslung ungewollt zu verarbeiten. Ich bin nämlich beides: Nicole Yvonne. Euer Vorteil: Ihr macht nix falsch – und danke an meine Mutter für meinen Namen!
Mein Hobby - neben Social Media und Gadgets - schon seit der Matchbox-Zeit, sind Autos. Ich habe sogar mal in einer Werkstatt gearbeitet und bin alle möglichen Typen (Ferrari bis Käfer) gefahren.
Nicole Y. Männl aus Hannover (daher "0511" wie meine Ortsvorwahl). Ich bin Freiberuflerin (Bereiche Social Web, CM-Systeme wie TYPO3 + WordPress) und berate, erstelle Konzepte, setze um, gebe Redakteurs-Schulungen und halte gern Sessions (auf BarCamps) sowie Vorträge/Workshops zu verschiedenen Themen. Den WebMontag Hannover organisiere und moderiere ich seit Anbeginn mit.
Meine Interessensgebiete sind somit auch die Themen dieses Blogs und was mir sonst noch einfällt.