cch09Das ConventionCamp Hannover geht in die dritte Runde im Jahre 2010. Berichtet habe ich schon vom CCH2008 in Teil 1 und Teil 2 Foto/Video (Links),  und vom CCH2009, auf der Robert Basic und ich unsere Session gehalten haben, wer kurz mal zurück blättern mag.

Die Themen des ConventionCamps werden jahresaktuell angepasst und so finden wir dieses Mal unter anderem auch „digital society„, was sehr gut zu unserer Session passt (gesamte Agenda ansehen). Wir werden allerdings nicht „nur“ eine Session halten, sondern Euch den ganzen Tag bespaßen. Nein, nicht persönlich, sondern mittels eines Experiments.

Experiment mit App

Wir stellen Euch eine sogenannte „App“ zur Verfügung. Diese haben wir nicht selber programmiert, sondern haben tolle Unterstützung von SharpMind, in Person von David Wasser und Marco Stolze bekommen. Hier ein Teil-Screenshot ihrer Website:
SharpMind, der Name ist Programm:
Robert und ich haben die Idee zu dem Experiment gehabt, es auf eine Powerpoint gebracht. Dieses Konzept, was ich jetzt natürlich (noch) nicht zeigen kann, hat auch schon ein paar grobe logische Abläufe und Sicherheitswünsche beinhaltet, aber eben alles in „Kundendeutsch“.

Nachdem die beiden zugesagt haben, dass sie das Experiment auch spannend finden und bereit sind, als Sponsoren der App aufzutreten, haben wir noch ein ausführliches Telefonat geführt. Ein paar Rückfragen per E-Mail dazu, wobei diese eher noch die Orga betrafen, wie Ihr — also die Besucher des ConventionCamps — an Eure Zugangsdaten kommt. Dann haben die beiden einen Termin prognostiziert, wann die erste Alpha für uns zum Anschauen und Ausprobieren fertig ist.

Punktlandung

Die App haben wir, superpünktlich und zuverlässig wie verabredet, am 01.11.2010 zu Gesicht bekommen. Ich war freudig überrascht, dass es kein einziges Missverständnis gab, alles ist nach unseren Vorstellungen ausgeführt worden, das muss ich mal explizit loben. Unser Telefonat hat so viel Spaß gemacht, während wir zu viert das gesamte Like und Dislike Programm rauf und runter ausprobierten. Robert und ich waren sofort davon überzeugt, dass es Euch alle begeistern wird.

Feintuning

Jetzt kommt das Verfeinern, wir haben noch ein paar Ideen geäußert, die einen noch größeren Spielspaß ausmachen würden, mal schauen, wie weit die beiden in der kurzen Zeit noch kommen, vielleicht dient dies hier als kleiner Motivationsschub, …

Dabei sein und Mitmachen

Nun ist es natürlich wichtig, dass wir vorher schon mal ein bisschen für Neugierde bei Euch sorgen. Hier ein paar Eckdaten, damit Ihr schon mal eine Vorstellung bekommt.

  • Das Experiment mit der App läuft den ganzen Tag, von morgens an
  • Ihr braucht Euer Namensschild (Badge), dort sind die Zugangsdaten eingedruckt, unverlierbar und eine Kurzanleitung
  • Zum Bedienen der App ist ein Smartphone (iPhone, Android, etc.) ideal, es funktioniert aber auch auf jedem Browser eines Netbook, Notebooks oder Macs, iPads oder was Ihr sonst so herumschleppt
  • Skeptiker, Datenangsthasen oder Halb-Verweigerer können die ihnen vergebene ID sperren, können aber dennoch selber noch bewerten,
  • obwohl es Quatsch ist, denn das gesamte Experiment ist soweit geschützt, dass keiner die Daten des anderen auslesen kann, nur seine eigenen und die Vergabe der ID ist an keine Person, keinen Namen gekoppelt, sondern erfolgt zufällig.
  • Anders als bei Facebook: Die Likes und Dislikes sind anonym. Also ich kann nicht sehen, wer mich bewertet hat und derjenige, den ich bewerte, kann auch nicht sehen, welche Bewertung ich für ihn abgegeben habe

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie verspielt Ihr seid. Hier nochmal der Text zur Session, die das Experiment beschreibt:

Ich mag dich nicht, aber ich like dich trotzdem

Ein Live-Experiment: „Like or not“
Wir mögen etwas oder wir mögen etwas nicht. In der realen Welt können wir es verbal im kleinen Kreis persönlich kommunizieren. Auf Facebook hat der Like-Button Einzug gehalten und wir können es der ganzen Welt zeigen – virtuell. Ließe sich das Liking auch in die echte Welt übertragen und mit der virtuellen Welt verbinden? Auf dem Convention Camp werden wir das interessante Experiment starten und allen Teilnehmern diese Möglichkeit bieten, sich untereinander als Personen zu liken. In der Session von Robert Basic und Nicole Y. Männl werden wir sehen, wie das soziale Verhalten und der Like-Faktor zusammen spielen. Vielleicht bieten wir ja auch einen Dislike-Button an? Wer traut sich, sein Gegenüber zu disliken?

Ihr könnt also bis zum Ende der Veranstaltung liken + disliken, kommt unbedingt in 
die Session um 16:45 Uhr im Continental Forum (Saal 3a) und bekommt die Ergebnisse des Tages von Robert und mir präsentiert.

Wer sich für ein Kurzinterview schon bei uns melden möchte, kann das gern tun, weil wir ein paar „Uservoices“ einfangen möchten, die wir auch in der Session präsentieren möchten (mit Namen oder anonym, ganz nach Wunsch).

Zum guten Schluss empfehle ich natürlich noch Roberts Beitrag zu unserer Session: Ich mag dich nicht, aber ich like dich trotzdem.