Facebook und Blogs — für mich eine super Verbindung. Wie ich an den Referern sehen kann, kommen durchaus eine relevante Menge an Besuchern über Facebook, was mich sehr freut.

Ein großer Wunsch (von mir) ist es gewesen, dass die Kommentare zu einem bestimmten Blogartikel nicht so verteilt sind, ein bisschen auf Facebook, ein bisschen auf dem Blog — wie behalte ich denn da die Übersicht? Nicht nur an mich gedacht, sondern auch an die Leser/innen, die draufschauen, wenn schon kommentiert wurde, ist es ein echter Vorteil, wenn man die gesamten Kommentare auf einen Blick sehen kann.

Wenn ich also einen Artikel schreibe, diesen auf Facebook als Statusmeldung mit Link publiziere, stehen die Kommentare dazu nur auf Facebook. Bisher! Nun habe ich ein Plugin ausprobiert und bisher für gut befunden. Perfekt ist es noch nicht, doch dazu später (unter „Verbesserungswürdig“).

Es nennt sich Facebook Comments Importer und funktioniert sowohl für Seiten (Pages) als auch für Profile (so wie bei mir). Die Einstellungen sind sehr einfach, darum verzichte ich auf Screenshots und sage nur: es sind genau 2 Felder.

  • 1. Name der Page oder des Profils (Vanity-URL macht hier Sinn!)
  • 2. Wie soll der Kommentar textlich erscheinen („%name% via Facebook“ habe ich eingetragen).

Das war’s! Nun noch geduldig warten, bis die API von Facebook „reagiert“ und die Kommentare alle auf einen Schlag eintrudeln (nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag zurück gehend, sondern bei mir waren es ca. 25, der erste vom 18.11.2010). Wohlgemerkt, wo die URL vom Blog als Facebook-Statusmeldung dabei war. Alle anderen Kommentare natürlich nicht! Und wo ist jetzt der Stolperstein?

Verbesserungswürdig:

  • als E-Mail-Adresse (für einen Kommentar hier ist die Angabe nötig) wird im PHP-Script die Admin-E-Mail-Adresse ausgelesen. Was zur Folge hat, dass bei meinem Kommentar-Template (was ich schon immer ändern wollte) die Gravatare vom Admin, also von mir angezeigt werden. Nicht sooooo super, wenn andere Personen mein Konterfei verpasst bekommen.

Interims-Lösung (für mich):

entweder man ändert das Script (blöd bei einem Update, habe ich nicht gemacht) oder macht es sich etwas einfacher, wenn man mehrere E-Mailadressen besitzt. Ich habe eine Adresse in das Backend des WordPress (Einstellungen, Allgemein) eingetragen, die nicht bei Gravatar registriert ist, schon habe ich einen Default-Avatar. Wer ein anderes Kommentar-Template hat, der kann ja mal schauen, wie es dort dargestellt wird. Vielleicht werden sogar die Facebook-Avatare dargestellt, ich habe es noch nicht getestet.

Wenn Ihr also auf Facebook genau zu diesem Blogartikel, den ich auf Facebook eingestellt habe, einen Kommentar schreibt, dann erscheint er auch hier! Mir gefällt das!