0511web | Nicole Y. Männl

BarCamp Hannover 2011 – #bch11 Review, Recap und so

BarCamp Hannover 2011 – #bch11 Review, Recap und so

Nun ist es schon wieder Geschichte, das BarCamp Hannover 2011. Eine schöne Geschichte, wie ich finde. Der Weg dahin war nicht immer rosig, das wird mir jeder bestätigen, der schon mal ein Event für eine größere Personenzahl organisiert hat. Zwischendurch fragt man sich manchmal: “Warum tust Du das eigentlich?” Die Zeit für Freizeitaktivitäten geht gegen Null, man arbeitet, kümmert sich um die Location, man geht Einladungen nach, die man einfach nicht ablehnen kann (z. B. von Ford zur “Future of Safety” Tour oder Shell/Ferrari in Spa zum Formel 1 Training), arbeitet, schläft, bloggt, promoted das #bch11, spricht mit (netten!) Sponsoren, arbeitet, schläft, bespricht sich mit dem Orga-Team, arbeitet, schläft, tauscht mindestens gefühlte 2000 E-Mails während der Vorbereitungszeit aus, diskutiert, wägt ab, beschließt und so weiter und so fort.

Danke Tobias und René, dass wir das gemeinsam auf die Beine gestellt haben! Und Danke an das Buhmann-Team vom Schulleiter bis zu den fleißigen Cafeteria-Mäusen (liebevoll von mir so genannt!). Danke an alle Sponsoren, Ihr habt es möglich gemacht - Ihr wart alle riesig!

Thema Freizeit = gegen Null:
erstmal einen dicken öffentlichen Dankes-Knutschi an meinen verständnisvollsten Robert (“mehr” gibt’s nur privat)! Auch seine tatkräftige Mithilfe vor Ort beim BarCamp möchte ich nicht unerwähnt lassen.

An folgender Stelle müsste ich nun noch alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer des BarCamps aufzählen, die sich eingebracht haben, den Check-in besetzt haben, den Timetabler gefüllt, Sessions angeboten haben, immer mit auf Sauberkeit geachtet haben. Großartigkeiten und Kleinigkeiten, ganz groß und wichtig für ein Gelingen eines BarCamps, ich habe jede Geste oder Aktion gern beobachtet und honoriert, manchmal mit Worten, manchmal auch nur gedanklich, aber immer immer!

Mitdenken, mitmachen, mithelfen – für viele glücklicherweise selbstverständlich – war der Erfolgsgarant für unser BarCamp.

Das allerallerwichtigste ist die Begeisterung. Die habt Ihr alle mitgebracht, gezeigt und das ist das, was es ausmacht. Jedes “es war toll”, “super BarCamp”, “Danke für die Orga” geht ‘runter wie Öl und heilt die kleinen “Zeitwunden”, die so ein BarCamp aufgerissen hat. Und man reißt sich schon etwas auf, … wie und wo auch immer, glaubt mir … ;-) 

Man muss schon etwas crazy sein, um so etwas zu organisieren, das weiß auch Stefan Evertz, seines Zeichens BarCamp-Orga-Profi, was mit diesem Tweet bewiesen wäre:

 Es wurde sogar eine neue schöne neue BarCamp-Krankheit gefunden, die PBD, siehe die drei Herren @hirnrinde, @KaiThrun und @sauerstoff:

 Mit Hach und <3 hat sich also nicht nur die BarCamp-Damenwelt geäußert, wie meine beiden lieben @snoopsmaus und @RehaugeW in ihren Blogartikeln. Auch “Ex-Hannover @elcario” hat traditionell ein Recap gebloggt – wie auch die SEO-Butze gleich mehrere Stimmen zu Wort kommen ließ. re:publica-Kennerin und BarCamp-Neuling Tine hat geschrieben, wie sie es fand, nämlich toll. Johannes Lenz hat im GREY-Blog den Tag 1 und Tag 2 dokumentiert/kommentiert. Lob und ein uneingeschränktes Commitment für 2012 ließ @KaiThrun (Experte für “sommerliche Camps”) verlauten, ebenso zahm liest sich @tmmd, wobei Torsten ein gutes Thema aufgegriffen hat, nämlich die No-Show-Rate.

No-Show und Absagen

Ein kurzes spontanes Statement dazu von mir, was bitte noch nicht in Stein gemeißelt wird:
die wirkliche No-Show-Rate war eigentlich nicht so schlimm, wobei auch wieder übliche Verdächtige gesichtet wurden. Die BarCamp-Teilnehmer nehmen das schon wahr, ich kann den Nicht-Erscheinern nur raten, auf ihre Reputation etwas mehr zu achten. Ich erwähne keine Namen, nein, ganz bewusst nicht, jeder weiß, ob und wer gemeint ist, denke ich.
Was noch schlimmer ist: die Kurzfrist-Absager! Es ist echt gut, dass die Leute absagen, das ist keine Frage. Das Problem dabei: kurzfristige Absagen erschweren die Planung. Dazu gehören: Essensbestellung, Getränkeeinkauf und auch das Trommeln für die Veranstaltung! Wenn die Listen zwei Wochen vorher ausgebucht sind, Wartelisten da sind, dann ist es ein bisschen blöd, weiterhin zu trommeln.
Mein Gedanke, den ich eigentlich schon für 2011 durchziehen wollte, aber gebremst wurde: nächstes Mal gibt es eine Anmeldegebühr. Vorteil: man überlegt sich zweimal, ob man sich in die Liste einträgt, denn die Überweisung folgt auf dem Fuß. Man merkt sich den Termin besser und trägt ihn in den Kalender ein (was nix kostet, wird nicht eingetragen und vergessen?). 
Wobei ich immer eine große diskrete Ausnahme für die Leute machen würde, die sich eine Teilnahmegebühr (neben den Reisekosten) nicht auch noch leisten können, die bekämen einen Gutscheincode. Es würde also keiner ausgegrenzt werden!

Das als mein persönliches fröhliches und zufriedenes Fazit mit einem minimal bitteren Ende, das aber nicht heißen soll, dass ich mich nicht weiterhin über all die Blogartikel, Tweets, Facebook-Einträge, Fotos etc. riesig tierisch freue! Auch dieses: “das mache ich nie wieder”-Gefühl, was ich gelegentlich in der Vorbereitungszeit mal für 10 Minuten am Tag hatte, ist absolut gewichen, einfach weg! Das ist Euer “Verdienst”. Ich habe gemerkt, wieviel Freude das BarCamp Euch macht – das “gibt” mir am meisten: Freude zu geben und die Freude und ein Danke zurück zu bekommen! Danke!

Tragt bitte die Blogartikel und die Dokus der Sessions gern in unser mixxt-Wiki ein! Vernetzt Euch weiterhin (nehme auch gern “Anfragen” entgegen), verlinkt Euch, lest Euch gegenseitig und kommentiert – wo auch immer – gern immer mit. Eure Meinung ist wichtig – nicht nur mir und hier, sondern immer und überall!

Update: meine Session “WP Blogger” habe ich dokumentiert (Video + Folien)

Hashtag: #bch11
Twitter-Account: @barcamphannover
Facebook-Page: facebook.com/barcamphannover