twitter

Da ich so viele tolle Follower (korrekterweise auch Followings) habe, die ich empfehlen könnte, fällt die Auswahl immer sehr schwer. Nur keinen vergessen, denke ich, wenn ich bei dem Spiel „Followfriday“ #FF mal (selten) mitmache. Doch es verbleibt immer wieder bei mir, da ich keine Lust habe, irgendwelche automatischen Tools wie Followfridayhelper einzusetzen, was mir zu unpersönlich erscheint. Onlinelupe fragte schon ausführlich „Followfriday – Was war er mal? Was bringt er noch?“ (Lesetipp, auch zur Historie) und trifft größtenteils meine Meinung. Auch das lose Aneinandergereihe von „@Name mit folgendem #ff bzw. #followfriday“ finde ich weniger hilfreich als eine begründete Empfehlung.

Hier kommt meine neue favorisierte Lösung Similarfollowfriday #sff, die mir vorhin gerade eingefallen ist. Eine Möglichkeit, die mir einerseits die Entscheidung der Auswahl der Follow-Empfehlung abnimmt, und die sehr persönlich ist. Es ist zwar Twitter, das diese Konstellation aussucht, aber wenn sie mir gefällt, dann poste ich sie gern. So heute geschehen:

Followfriday bei Twitter etwas anspruchsvoller? Similarfollowfriday! #sffIch finde, die Wertschätzung der genannten Personen ist sehr hoch, denn wer publiziert schon, dass jemand ähnlich toll ist, wie man selbst? #schmunzel

Und wenn ich mit den Vorschlägen mal nicht einverstanden bin? Tja, dann warte ich eben ab, bis es wieder passt. Wobei ich jetzt nicht weiß, wie oft Twitter diese Ähneln-Vorschläge aktualisiert. Ist also hiermit als Frage an meine geneigten Leser/innen gestellt.

1. UPDATE:
Danke an Ralf, in seinem Kommentar erklärt er, dass jeder Reload (F5) der Twitter-Profil-Seite eine neue Konstellation hervor bringt.

Ich twitterte heute also munter drauf los:

Followfriday bei Twitter etwas anspruchsvoller? Similarfollowfriday! #sffund gab auch noch den Screenshot mit, damit klar wird, dass ich das nicht etwa einfach nur so poste, der „Proof“ wurde als Bildschirm-Foto mitgeliefert.

Und dann fiel es mir ein: es könnten ja noch mehr Twitterer von dieser Idee angetan sein und mitmachen?! Ich finde mitmachen immer gut, wer Spaß dran hat und es mal ausprobieren möchte, jederzeit gern. Und in zwei Jahren stehe ich dann im nächsten Artikel von „Onlinelupe“, als Initiatorin des #sff … #justkiddin‘

Aber so richtig gefreut habe ich mich über die Reaktion von @dasKerst:
Followfriday bei Twitter etwas anspruchsvoller? Similarfollowfriday! #sff

Da wurde mir erst ganz klar, was ich oben schon erwähnte. Ja, es ist eine Ehre, wenn man sagt: hey, wir vier sind alle „toll“.

Was ich auf keinen Fall möchte: den Followfriday schlecht reden oder davon abraten. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich erwähnt werde, obwohl ich es ja kaum selber initiiere. Ich frage mich allerdings immer noch: wie reagiere ich auf einen #FF oder sogar auf den ersten #SFF, der mir passiert?

Okay, @dasKerst hat es mir gezeigt: sich zu freuen, sich geehrt zu fühlen, ich glaube, das ist die angemessene und richtige Reaktion, … oder?

2. UPDATE:

inzwischen sind weitere Reaktionen eingetroffen, die mich #hach erfreuen. Zuerst die involviert-genannte PR-Powerfrau aus der Schweiz, Marie-Christine Schindler:

Followfriday bei Twitter etwas anspruchsvoller? Similarfollowfriday! #sff

Etwas später kam dann der Hammertweet (war sehr erstaunt und überrascht) von @danielrehn:

Followfriday bei Twitter etwas anspruchsvoller? Similarfollowfriday! #sff

Da haben zwei Menschen, die sich absolut nicht kennen, noch nicht voneinander gehört haben, eine ähnliche Idee. Julian Grandke hat in seinem Blogpost geschrieben: Timelineverbesserer 2011 – Bloggeraufruf. Dass unser „Verbindungsstück“ Daniel Rehn uns beiden followed, den Blogpost von Julian kennt und später (heute) meinen auch gelesen hat und diese beiden kombiniert zusammengebracht hat, das ist schon großer Zufall, aber es sollte wohl so sein. Ich habe jedenfalls kommentiert und jetzt im Update auch einen Backlink gesetzt, weil ich meine, das ist schon erwähnenswert!