[Werbung, da Verlinkung] Cookies und Cookie Banner – sie sind unbeliebt und geradezu verhasst. Ab jetzt sind sie Pflicht, aber sie dürfen nicht mehr so wie bisher sehr einfach gehalten sein.

Alle alten Cookie-Banner, die nur einen „OK-Knopf“ haben, gehören ausgemustert und sind nicht mehr DSGVO-konform.

Zuerst dachten wir noch, wir könnten warten bis die ePrivacy-Verordnung in 2020 abgesegnet wird. Doch das neueste Urteil des EuGH Urteil zum Thema Opt-in Pflicht macht uns allen einen Strich durch die Rechnung.

Was für ein Cookie Plugin ist für WordPress empfehlenswert?

Nun, das ist nicht so einfach zu sagen, denn ich habe nicht alle (!) auf dem Markt befindlichen getestet. Davon gibt es sehr viele und auch veraltete Plugins. Jedoch habe ich insgesamt über 5 Stunden (!), wenn ich die Zeit zusammenrechne, recherchiert, installiert und getestet (und danach wieder frustriert gelöscht) – und dabei sind viele Cookie Plugins für WordPress aus meiner internen Wertungsliste geflogen.

Meine Kriterien für ein gutes Cookie Banner Plugin sind:

  • das Plugin muss einfach für einen Technik-Profi (!) bedienbar sein
  • der Anbieter muss eine gute Dokumentation / einen guten Support haben
  • es muss auch bei Sonderfällen (spezifische Tools) konfigurierbar sein
  • die rechtlichen Bestimmungen sollen eingehalten werden (nach bestem Wissen und Gewissen),
    Stichworte: DSGVO, ePrivacy, Urteile vom EuGH

 

Hört man sich in den einschlägigen Facebook-Gruppen um, so wird immer wieder ein bestimmtes Plugin empfohlen: 

Borlabs Cookie scheint der (interne) Testsieger zu sein

Man sieht es auf vielen Websites bereits im Einsatz. Auch auf dieser Website ist es [Update!] nun schon installiert. (Kundenprojekte gingen selbstverständlich erstmal vor.)

Ich kann bisher kein kostenloses Plugin entdecken, was alles so gut wie das Borlabs Cookie Plugin macht. Der Aufwand, ein Plugin technisch so anzupassen, dass es so gut wie Borlabs funktioniert, wäre immens. Ich bin sonst immer dafür, dass man Open Source nutzt, daran weiterentwickelt (zusammen mit dem Anbieter) und Anpassungen vornimmt. Doch hier muss man einfach mal sagen: für den* Jahrespreis einer Lizenz von Borlabs Cookie kann man das nicht ableisten.

Borlabs Cookie selber installieren und konfigurieren

Bisher bin ich aus Zeitgründen noch nicht dazu gekommen, einen Blogartikel darüber zu schreiben. Für mich als technikaffine Freiberuflerin ist das kein Problem, ich komme gut mit den Gegebenheiten zurecht. Jedoch möchte ich auch gleichzeitig davor warnen, dass man einfach nur das Plugin installiert, aktiviert und sonst keine Einstellungen vornimmt. Dann ist das Plugin nämlich noch nicht konform; das genügt nicht. Es gehört Fachwissen dazu und man muss wissen, was man tut. Wer das Plugin jetzt kaufen möchte, dem sei dieser Link ans Herz gelegt: * Borlabs Cookie (Werbung)

Hilfe / Unterstützung gesucht bei der Borlabs Cookie Anpassung?

Was man wissen muss: das Borlabs Cookie Plugin erkennt nicht automatisch die Cookies und wird sie daher nicht automatisch blockieren. Hier ist ein technischer Schritt notwendig, denn man hinterlegt in Borlabs Cookie die Scripte, die einen Cookie setzen. Schon zu kompliziert? Kein Problem, dafür gibt es ja die Experten wie mich.

Einfach auf den Anfrage-Button klicken und (im Anfrage-Formular) als Stichwort „Cookie“ eintragen, dann weiß ich schon Bescheid und melde mich gern zurück.

* Alle Links zu Borlabs sind Affiliate Links und generieren eine Provision. Das Plugin wird nicht teurer dadurch. Ich bedanke mich schon jetzt für den Klick.

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